Vorschlag
inspektor.ch als Plattform für die Überwachung und Kontrolle staatlicher Strukturen, um ein Korrektiv zu bieten und die Zivilgesellschaft zu stärken:
Vorschläge für den Aufbau und die Nutzung:
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Transparenz und Whistleblowing:
- Eine Plattform, die Bürgern und Mitarbeitern staatlicher Institutionen die Möglichkeit gibt, Missstände anonym zu melden.
- Verarbeitung und Veröffentlichung geprüfter Berichte, die auf Missmanagement, Korruption oder andere systemische Probleme hinweisen.
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Daten- und Faktenchecks:
- Bereitstellung von öffentlich zugänglichen Berichten und Statistiken zu Themen wie Budgetverwendung, Verwaltungsprozessen oder Gesetzesumsetzungen.
- Zusammenarbeit mit Journalisten und NGOs, um kritische Analysen und Recherchen zu ermöglichen.
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Community-Engagement:
- Förderung von Bürgerbeteiligung durch Crowdsourcing von Informationen und Beobachtungen.
- Plattform zur Organisation lokaler Kontrollgruppen oder zivilgesellschaftlicher Audits, z. B. in den Bereichen Stadtentwicklung oder Sozialpolitik.
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Monitoring und Berichterstattung:
- Einrichtung von Monitoring-Tools, mit denen staatliche Institutionen auf Effizienz, Transparenz und Fairness hin bewertet werden können.
- Regelmäßige Berichte oder Rankings zur staatlichen Leistung und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung.
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Workshops und Bildung:
- Angebote von Schulungen oder Ressourcen, die Bürger befähigen, sich mit rechtlichen und politischen Prozessen auseinanderzusetzen.
- Themen wie Informationsfreiheit, Kontrollrechte oder die Rolle von Bürgerbewegungen in einer Demokratie.
Ziel der Plattform:
- Stärkung der Demokratie: Durch Förderung von Transparenz, Verantwortlichkeit und Bürgerbeteiligung.
- Schutz vor Machtmissbrauch: Schaffung einer Kultur des „Hinschauens“, bei der Fehler und Ungerechtigkeiten nicht unter den Teppich gekehrt werden.
- Förderung des Dialogs: Zwischen Bürgern, Behörden und Entscheidungsträgern, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln.